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J'aime Paris
31. März 2016 / 1 Comment

Paris Trip Tour Lanily Blogged with Milk Tea
Guerlain Champs Élysées / Brasserie an der Champs Élysées / Sacré-Cœur /
Blick vom Eiffelturm / auf den Treppen vor Sacré-Cœur / Macarons aus Montmartre

Anfang März hat es mich nach Paris verschlagen, gerade noch rechtzeitig um noch ein wenig vom Trouble der Pariser Fashion Week mitzubekommen. Glücklicherweise war die Stadt nicht so überlaufen wie ich dachte, dass sie wäre. Angekommen verzauberte Paris mich direkt.
Es ist dieses gewisse etwas was jede Französin an sich hat. Ihr kennt es sicher. Diese leichte und unangestrengte Eleganz, die grazilen Bewegungen bei jedem Schritt, der perfekt geschminkte Mund und die fabelhaft sitzende Frisur ganz nach dem Prinzip "I woke up like this".

Es war noch unglaublich kalt an diesem Tag, sodass ich selbst dick eingepackt unterwegs war in Wellensteyn, UGGs und Wollschal, doch ist die Kälte für die Französinnen kein Hindernis für ihr geplantes Outfit. Es begegneten mir unzählige Madames und Mademoiselles im leichten Trenchcoat und offenen Heels! Optisch sahen die Outfits erste Klasse aus, doch jedes Mal dachte ich mir "Frieren sie nicht?!". Was habe ich sie in diesem Moment bewundert für die eiserne Haut, welche nicht vor Kälte zurückweicht.
Auch war es nicht untypisch mitten auf der Champs Élysées oder in einem der Fenster im ersten Stock der Häuser dort in ein Fotoshooting hineinzulaufen. Allein innerhalb von 15 Minuten zählte ich 3 Shootings. Es ist dort also immer etwas los, doch nach meinem Empfinden auf angenehme Weise viel los und nicht stressig-hetzend.

Glück hatte ich auch bei der Schlange vor dem Eiffelturm. Im Internet warnten viele schon davor sich erst vor Ort eine Karte zu kaufen, da man sich sonst sehr lange anstellen müsste. Ich war relativ früh, so gegen 10.30 Uhr dort + unter der Woche, so dass es letztlich 30 Minuten mit Kartenkauf, Security Check und Fahrstuhlwartezeit gebraucht hat, bis ich auf der obersten Plattform angekommen bin. Der Blick von dort war atemberaubend schön! Es schien mir so unrealistisch auf einmal über der Stadt zu sein. Ich hatte das Gefühl, als könnte ich Paris umarmen.

Einen weiteren Lieblingsplatz auf der Welt habe ich auch in Paris gefunden. Es sind die Treppenstufen von Sacré-Cœur, mit dem Rücken zu Sacré-Cœur und dem Gesicht gerichtet auf Paris. Zwar ist es ein wenig anstrengend dorthin hochzulaufen, doch lohnt es sich vollkommen. Das Gefühl als könnte man die ganze Welt sehen und auch diese umarmen. Ich saß dort sicherlich über eine Stunde auf den Treppenstufen. In einer Hand einen Kaffee und in der anderen ein Crêpe, sitzend an einem der schönsten Plätze, schaute ich auf Paris, lies mich von der Straßenmusik berieseln und bemerkte im Augenwinkel einige Straßenkünstler. So stemmte sich tatsächlicher einer von ihnen an einer Straßenlaterne in die horizontale Lage und hielt mit seinen Füßen in der Luft einen Fußball hoch, wechselte dann noch die Positionen und sah dabei völlig entspannt aus. Bei jedem Positionswechsel dachte ich nur "hoffentlich fällt ihm der Ball nicht runter, das wäre ein weiter Weg diesen wieder zu beschaffen.", doch dies geschah nicht. Dieser Straßenkünstler war sehr talentiert, und von ihnen gibts nicht zu wenige in Paris.
Witzigerweise war ich zur selben Zeit am selben Ort wie der Schwarm einer Freundin von mir. Der Schwarm in diesem Fall war ein Instagram-Model. Man denke was man denken mag. Aber Zufälle gibts!

Es ist empfehlenswert Mittags nur Kleinigkeiten zu essen, da es sonst sehr überfüllt ist in den bezahlbaren Restaurants oder Brasserien. Vor allem McDonalds, wobei die Frage ist, ob man denn unbedingt dort essen mag, wenn man schon in Paris ist. Tatsächlich habe ich mir für "auf die Hand" irgendetwas geholt, in diesem Fall ein Croque. Dieses Verhalten ist jedoch absolut nicht französisch, denn die Franzosen essen nicht irgendetwas, und schon gar nicht im Stehen von "auf der Hand". Sie setzen sich fein an einen Tisch und wissen genau was, und wie viel sie wollen.

Abends habe ich mich jedoch in eine nette Brasserie in einer Seitengasse von der Champs Élysées gesetzt und dort zu Abend gegessen. Für Pariser Verhältnisse war es "günstig", ich bekam hausgemachte Süßkartoffelpommes und ein Putenstück fein auf Salat drapiert, mit einem 0,5L Mochito für 17€. Nun weiß ich nicht, ob dies die typische französische Küche war, doch habe ich mir sagen lassen, dass wenn man französisch essen möchte sich eine Lokalität aussuchen sollte, welche nur eine französische Karte anbietet. Das bedeutet, kein einziges deutsches oder englisches Wort auf der Karte zu finden ist. In dem Moment wo man mir die Karte vorlegte war ich von Herzen dankbar für den Französischunterricht in der Schule. Danke Frau W.! So endete meine erste  Essensbestellung auf Französisch nicht in einem peinlichen Desaster.

Viel zu erzählen habe ich weiterhin über diese wunderschöne Stadt, doch soll das an dieser Stelle erstmal genug sein. J'aime Paris drückt es auf jeden Fall gut aus.

Lani
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How 2016 has started
10. März 2016 / / 1 Comment

How 2016 has started - Lanily
Düsseldorf / Gatsbyparty / new in / currently fave product / brunch at Caputos / View on Paris Montmarte from Sacre Coeur
Etwas mehr als zwei Monate sind nun vergangen, seitdem 2016 anfing. 
Voller Hoffnung, voller Vorfreude hielt ich in der Nacht des 31.12.2015 noch eine Wunderkerze in der Hand, bereit um die Raketen zu zünden. Hoffnung auf ein neues, erfolgreiches und gesundes Jahr. Vorfreude auf die neuen Momente und Erfahrungen, Ziele und ihre Wege dorthin.
Die Zeit verging bis heute so rasend schnell - mal wieder. Doch komme ich gut und immer besser damit zurecht. Es geht nicht immer alles und nicht auf einmal, und das schon recht nicht zusammen. Dementsprechend gab es in den vergangen zwei Monaten bereits die ersten Höhen und Tiefen. Wie das Wetter wechseln sich diese beiden ab, so schnell, dass es scheint als wäre schon April.
Das Gute ist, dass ich weiß, die Sonne kommt immer wieder bei Zeiten hervor.

So fing der Januar mit der Klausurenphase langsam an. Die erste vorgezogene Klausur wurde geschrieben. Weiter ging es mit der Lernphase mal in der Bibliothek, und mal zu Hause.

Im Februar lernte ich auch an meinem Geburtstag, da die Klausurenphase erst eine Woche später endete. Gefeiert wurde das Ende davon dann mit einem Tagesausflug nach Düsseldorf. Mit nach Hause durfte ein Schmuckstück von Tiffany & Co
Doch der Februar sollte noch weiterhin in Feierlaune bleiben. Eine Woche darauf folgte meine Geburtstagsfeier. Inspiriert von F. Scott Fitzgeralds "The Great Gatsby" - von dem ich so oder so als zu spät geborenes 20s Girl begeistert bin - gab ich eine Party like Gatsby. Gegessen, getrunken, gelacht und getanzt bis in die frühen Morgenstunden. Bis alle zu müde waren und wir noch im Festraum einschliefen. Ganz gehüllt in unseren Flapperkleidern und Hosenträgern zwischen überall im Raum verteilten Federn unserer Boas. Der Glanz der vergangenen Zeiten verfärbte sich doch überraschend gut in unser jetziges Jahrhundert.
Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. 

Viel unterwegs die "Freiheit" zu genießen, neben dem Praktikum in diesen Ferien, und diversen anderen Must-Do's, habe ich noch intensivere Augenringe bekommen, wogegen mein bisher über alles geschätzter Concealer von MAC nun leider nicht mehr ausreicht. Auch trocknete meine Haut zunehmend mehr aus. Meiner Meinung nach, war ich an manchen Tagen nicht tageslichttauglich. Ich verbrachte gefühlte Stunden damit, mein Gesicht zu bekleistern um nicht wie ein Vampir auszuschauen mit einer blassen, trockenen Haut und fast schwarzen Augenringen. Ich lies mich beraten und wurde fündig, zudem im Portemonnaie leichter - leider. Zwei Produkte durften mit nach Hause und an mein empfindliches Gesicht. Seit wann es so empfindlich geworden ist, erzähle ich wann anders.

Ein großer Abschied stand an, von meinen liebsten Uni-Mädels verabschiedeten sich über die Hälfte ins Ausland. Verteilt auf der ganzen Welt sitzen wir nun da und stecken unsere Nasen in Bücher, und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen in einem halben Jahr. Das erste Wiedersehen wurde vergangene Tage kurz vorgezogen. Wir sind brunchen gegangen, bevor es für mich dann auch ins Ausland ging.

Paris die Stadt der Liebe, gerade noch rechtzeitig um die letzten Tage von der Pariser Fashion Week mitzubekommen. Paris ist inspirierend, wunderschön, und hat dieses gewisse Etwas. Gefühlt alle Pariser die mir begegneten ließen mich im Inneren ein "wow" rufen. Auf diese lässige, unbezwungene Art sahen sie alle atemberaubend schön aus. Ob jung oder alt, gestylt, ungestylt oder noch mit Spuren der letzten Nacht, sie alle hatten diese Ausstrahlung, die ich auch gerne hätte. Das ist wohl einfach Paris. Eine Stadt die Hoffnungen und Träume birgt.



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