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Was nun noch fehlt, ist Schnee
16. Dezember 2015 / Leave a Comment

 Ciaté Adventskalender / Waffelschmiede / Geschenkekauf / Schlafshorts aus Flanell / Uni / Weihnachtsaccessoires

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende und mündet in die wohl schönste Zeit meiner Kindheit. Unbeschwert und voller Vorfreude wartete ich zu jener Zeit auf den Tag, an dem ich die bunten Päckchen unter dem geschmückten Weihnachtsbaum öffnen durfte. Noch mehr freute ich mich und sprang im Kreis, als es genau an Heiligabend den ersten Schnee gab. Draußen war es kalt und weiß, die Welt sah aus wie in Zuckerwatte gepackt, während ich umgeben von meiner Familie heimlich Mandarinenschalen ins Kaminfeuer warf. Es duftete dann immer so herrlich nach Weihnachten.

Während meine Mutter mit meinen Geschwistern in der Küche das Festessen zubereiteten, düste ich durch das ganze Haus um nach dem Christkind zu suchen. So aufregend war es. Auch während dem Essen konnte ich kaum still sitzen bleiben. Meine Augen gingen immer durch den Raum von Links nach Rechts, Oben und Unten, immer den reflektierten Lichtern der Christbaumkugeln hinterher.
Wie wunderbar diese Zeit doch war! Es war für mich selbstverständlich, dass alle meine Familienmitglieder über die Weihnachtstage nach Hause kamen und wir zusammen feierten. Selbstverständlich, dass immer eine gute Stimmung im Hause herrschte. Selbstverständlich, dass es auch in den nächsten Jahren auf ewig so bleiben würde.
Würde. War. Vergangenheit.

Auch heute freue ich mich auf Weihnachten. Ich hüpfe zwar nicht mehr im Kreis, auch düse ich nicht mehr durch das ganze Haus, doch werfe ich noch immer Mandarinenschalen ins Kaminfeuer.
Es ist selbstverständlich für mich, dass wir als Familie zusammen feiern. Umso schwerer ist es nun zu akzeptieren, dass dies nicht immer so weitergehen kann und wird. Alle werden sie erwachsen, groß und die Zeit rennt. Rennt wie verrückt, dass mir wieder schwindelig wird!

Doch es ist so schön, dass an Weihnachten die Liebsten wieder zurück kommen, wir zusammen unsere Zeit verbringen können. Unseren Eltern ein Lächeln ins Gesicht zaubern können.
Wie jedes Jahr zusammen in die Kirche gehen zu können, das Essen zusammen vorzubereiten, zusammen Geschenke auspacken, und sich freuen anderen eine Freude bereiten zu können.
Geschenke hin oder her, es muss nicht teuer sein, auch nicht ausgefallen oder groß und viel.
Die Hauptsache ist das Beisammensein. Liebe zu schenken, Freude zu teilen.
Was nun noch fehlt, ist Schnee.

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine glückliche und besinnliche Weihnachtszeit. ♥

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Ein Danke von Herzen
18. November 2015 5 Comments

Blogged with Milk Tea

Es ist unschwer zu erkennen, dass ich eine lange Zeit Abstand von meinem Blog genommen habe. Der letzte Beitrag strahlte auch nicht gerade pure Begeisterung aus. Vielmehr war es eine Unsicherheit, welche sich nicht abschütteln lässt, egal wie sehr ich mich geschüttelt, gedreht, gewendet habe. Schließlich bin ich zu dem Entschluss gekommen: Solche Situationen, genau diese Emotionen werden im Leben immer wieder heimkehren. Klausurenstress, Zukunftsnebel, Angstmomente, Wachwandeln. Das Einzige was ich dagegen tun kann ist für das hier und jetzt zu leben, und mich nicht unterkriegen zu lassen.
Ich kann mich nicht immer daran messen, was andere in kurzer Zeit schaffen, das mir nicht gelingt. So what? Ich gebe mein Bestes, und wenn es nicht ausgereicht hat, dann weiß ich: es war noch nicht genug. Das nächste Mal mehr als dein Bestes. Wenn es dann auch nicht funktioniert hat, dann immer weiter. Eine Veränderung muss her, wenn die vorherige Methode nicht gereicht hat. Schließlich lebt die Welt doch nur von Veränderungen.
So schnell und so schön, aber auch so angsteinflößend sind diese Veränderungen. Gefühlt ein Augenblinzeln ist ausreichend um zu sehen wo ich jetzt stehe. Wo sind die vergangenen Jahre nur hin? Habe ich überhaupt gelebt? - Ja, die vielen Momentaufnahmen zeigen es mir. Die schönen Erinnerungen und wunderbaren Gefühlsmomente mit den Liebsten um mich herum.

Mir wurde Juni 2015 schwindelig von der rasanten Fahrt, wie die Dinge ihren Lauf nahmen. Halt suchend, versuchte ich aufzuschauen und gerade zu gehen. Halt findend bin ich nun hier, schreibe diesen Text, und frage mich ob er überhaupt von jemandem, welchem er gewidmet ist, je lesen wird. Dankend nahm ich die Unterstützung all jener an, welche vielleicht gar nicht geahnt haben, wie sehr sie mir halfen wieder aufzustehen. In den Momenten wo ich nicht wusste was mit mir, was mit meiner Zukunft sein wird, haben sie mich wieder zurück gerufen aus dem wachen Schlaf. Die Maske als Schutzwall wurde mir abgenommen, sodass mir das Atmen wieder leicht viel.

Ich danke euch.

Es ist beruhigend und schön euch in meinem Leben zu haben. Ihr seid diejenigen, die den Alltag wieder erwärmen, auffrischen und durchmischen. Wie mein Lieblingsort, wo ich mich geborgen fühle, ich "ich" selbst sein kann, im verwaschenen Pullover, ohne Make Up. Bin ich vergesslich, so seid ihr meine Helfer in der Not. Bin ich zu müde, seid ihr wie der Kaffee, der mich nicht mehr schlafen lässt. Muss ich Tränen vergießen, ist eure Schulter zur Seite.
Wie Engel seid ihr um mich herum, und passt auf mich auf. Ich frage mich manchmal, womit ich euch nur verdient habe. Was habe ich für ein Glück, dass ihr an meiner Seite seid.

Ihr seid diejenigen, die das Leben bunt gestalten, mein Leben bunt gestaltet, mit viel Liebe füllt.

Ich danke euch, von ganzem Herzen.



Bilder: X
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Manchmal ist eine Auszeit die Rettung
3. Juni 2015 / 10 Comments

breathe by blogged with milk tea

Manchmal ist eine Auszeit die Rettung.

Ich wache auf und putze mir die Zähne, dusche. In der Küche wartet mein Frühstück auf mich im Kühlschrank. Ein Joghurt, ein Glas Saft. Ich fühle mich erschöpft, ausgelaugt ohne Kraft - ohne Motivation. Das Frühstück lasse ich dann aus und trinke nur einen Kaffee. 

Es fühlt sich alles immer noch gleich an. Jeder Morgen fühlt sich gleich grau an. 
Auch der Geruch im Bus trägt zu dieser miesen Stimmung bei. An jeder Haltestelle steigen Menschen ein. Mal ist es eine alte Dame mit ihrem Rollator, mal ein Vater mit seinem Kind. Wahrscheinlich bringt er das Kind zu einer Bildungsstätte. An der nächsten Haltestelle steigen dann einige Bauarbeiter ein, an der folgenden Schüler mit ihren übergroßen Rucksäcken. Die alte Dame rümpft ihre Nase. Im Bus riecht es nach Schweiß, nach kaltem Rauch, nach Parfüm welches an Tante Emmas Gardine erinnert. Lautes Quatschen der Kinder kommt hinzu, welches noch übertönt wird durch die Musik aus den Kopfhörern eines anderen Passagiers. Gut, dann kann ich meinen Akku ruhen lassen, schließlich ist es möglich bereits woanders Musik mitzuhören, obwohl diese nicht meinem Geschmack entspricht. Mir fällt auf: keiner grüßt, keiner lacht.
Mit jedem Meter wird mir deutlicher bewusst, dass es mir schlecht geht. Vielleicht liegt es am Fahrstil des Busfahrers, vielleicht liegt es an den verschiedenen Gerüchen welche sich zu einer schweren Paste in der Luft mischen, welche sich dann wie ein schwerer Schal um den Hals schnürrt. Nur dann wenn die Tür des Busses sich für einen kurzen Moment öffnet, strömt eine leichte frische Brise hinein. Das ist der Moment zum einatmen, um im Anschluss die Luft wieder anzuhalten. 

Angekommen an der Zielstation steige ich erleichtert aus dem Bus aus und setze einen Fuß vor den anderen. Wieso fallen mir die Schritte so schwer, als hätte jemand mir Gewichte umgebunden? Nicht solche wie  im Fitnessstudio um die Belastung zu erhöhen, mit dem Ziel, dass eine stetige Steigerung der Belastung zu einem größerem Kraftaufwand führt welcher letztlich die Muskeln formt. Am Ende einer Trainingseinheit ist es dann möglich die Gewichte abzunehmen. Die Gewichte an meinen Füßen fühlen sich jedoch nicht abnehmbar an. Vielmehr krallen sie sich immer fester und fester an meine Beine und scheinen langsam nach oben zu wandern. 
Angekommen um zu Arbeiten verfliegt die Zeit wie im Handumdrehen. Bevor ich mich versehe sitze ich wieder in einem Bus auf dem Weg nach Hause. Das Spiel von heute Morgen fängt wieder von vorne an. Als hätte jemand auf die Wiederholungstaste gedrückt und vergessen diese loszulassen. 

Manchmal ist eine Auszeit die Rettung.

Eine Auszeit von allem was uns bedrückt, was uns Kraft raubt, was uns als lebensnotwendig erscheint. Ein Mal zurücklehnen, an nichts denken, nichts sagen, nichts machen. Wir müssen einmal raus, ein Mal wieder lachen. Nicht das 1,2,3 Lachen, nicht das permanente Lachen, sondern von Herzen aus dem Moment für uns und für niemanden sonst.
Ein Mal wieder zu Kräften kommen um wieder mit Motivation und Freude in den Tag zu starten. Nur so ist es möglich die Welt wieder bunt zu sehen und nicht grau.

Eine Auszeit zum Atmen.


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Time to be classy!
5. Mai 2015 / 4 Comments



Mich hat das Designfieber gepackt, und so habe ich nun zwei hier für euch. Ich hoffe sie gefallen euch!
Zudem freue ich mich sehr, dass einige von euch mir eine Mail geschrieben haben seitdem ich die Graphic Lounge eingeführt habe. Zwar ist dort noch nicht so viel Auswahl, aber ich bemühe mich die Kategorie weiter auszubauen. Stay tuned!

Im Moment ist so einiges los bei mir. Gutes! Ich verfolge einen Traum und bin dabei mir ihn zu erfüllen, daher hört ihr im Moment weniger von mir. Ebenso werde ich bis kurz vor Ende Mai nicht erreichbar sein. Seid mir nicht böse, ich lasse zwischenzeitlich ein Lebenszeichen von mir sehen.
Verfolgen könnt ihr mich jedoch weiterhin auf Bildern bei Instagram. Vielleicht erkennt ihr ja was oder wo ich mich gerade befinde. :)

Ich melde mich demnächst wieder. 
Hinterlasst mir doch gern euren Instagram Link in den Kommentaren, ich schau gerne vorbei. :)
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Smoothie/Shake Sunday: Raspberry Milk
26. April 2015 / 19 Comments

Mittlerweile trinke ich fast jeden Tag zum Frühstück einen Smoothie, sei dieser selbstgemacht oder fertig gekauft. Ich bin nicht so ein großer Frühstücksfan mit einer Tafel voll Brot und Aufschnitt oder Aufstrich, daher ist ein Smoothie anstatt ein Brötchen für mich völlig ausreichend.

In den letzten Tagen hat sich der Himbeersmoothie zu meinem absoluten Liebling entwickelt, den ich euch nicht vorenthalten möchte.
Dieser Smoothie ähnelt jedoch eher einem Himmbershake, perfekt für wärmere Tage als Erfrischung geeignet.


Rezept: Himbeersmoothie für 4 Personen à 250 ml.

- 500 gr. Himbeeren (gefroren)
- 300 ml. Milch 1,5% (wahlweise 3,5% oder 3,8%)
- 3 volle Esslöffel Vanilleeis
- 1 Glas (250ml) crushed Eis
- Mixer


Himbeeren ein wenig auftauen lassen, so dass diese nicht mehr steinhart, aber noch genügend gefroren sind.
In den Mixer geben und auf leichter Stufe die Himbeeren zerkleinern lassen bis keine festen "Stücke" mehr vorhanden sind.
Anschließend die Milch hinzugeben und wieder auf leichter Stufe mixen.
Nach und nach Vanilleeis und crushed Eis in den Mixer geben und langsam die Mixstärke höher stellen, bis eine gleichmäßige, lockere Konsistenz entsteht.
Sollte der Smoothie noch zu dickflüssig sein, dann noch ein wenig Milch hinzugeben, bis wie gewünscht.

Lasst es euch schmecken! :)




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Der perfekte Schuh
15. April 2015 11 Comments

the perfect shoe, wedding, by blogged with milk tea

Gute Schuhe bringen dich zu gute Orte. Die perfekten Schuhe begleiten dich zum Ziel.

Keine Schmerzen. Wer will denn bitte einen ganzen Tag lang in schmerzenden Schuhen umherlaufen? Wahrscheinlich die wenigsten. Wer schön sein will muss leiden! Ohne mich in diesem Fall. Das letzte Mal auf hohen schmerzhaften Heels war für mich eine Party in einem überaus überfüllten Club mit verschiedenen Floors, welche durch Treppen verbunden wurde. Optisch sah mein Outfit für mich klasse aus. Eine schwarze enge Jeans, ein schwarzes Top mit Cut-Outs, lange glatte Haare und 13cm High Heels. Normalerweise machen mir diese 13cm nur noch wenig aus, man lernt mit der Zeit auf diesen zu laufen und zu tanzen. Diese High Heels, die zwar super aussahen, waren die reinste Katastrophe für die Stimmung. Da hilft auch nicht mehr das perfekte Outfit, wenn das dazugehörige Gesicht schmerzverzerrt ist. Finger weg von schmerzenden Schuhen!
Vor allem auf einer Hochzeitsfeier will man sich doch nicht die Stimmung vermiesen lassen, weswegen auf jeden Fall eine sorgfältige Schuhauswahl stattfinden sollte.

wedding shoes heels by blogged with milk tea
Diese Heels shoppen? Besucht mein Polyvore Set!

Block. Der Blockabsatz bietet einen stabilen, jedoch auch klobigen Gang auf hohen Schuhen, wenn man nicht gewohnt ist auf diesen zu laufen. Jeder Schritt muss um einige wenige Centimeter vergrößert werden um die Abrollfläche der Ferse zu garantieren, ohne dass der Gang steif aussieht. 
Praktisch ist der Blockabsatz auf geraden, ebenen Oberflächen. Auch auf Pflastersteinen mit größeren Abständen kann dieser hilfreich sein. Optisch passt der Blockabsatz meiner Meinung nach am besten zu Frauen, die mind. 1,65 m groß sind und schmale lange Beine besitzen.

Keil. Ein Keilabsatz wirkt ähnlich wie ein Blockabsatz. Stabiler Gang auf ebenen Oberflächen. Weniger geeignet auf Pflasterstein, da die Schuhsole meist nicht biegsam ist, so dass sich die Sole nicht dem Boden anpassen kann um für genug Halt zu sorgen. Ebenso kann der Keilabsatz auch schnell klobig wirken. Empfehlenswert für kleine Frauen sind neutrale Schuhfarben. Am besten solche, die das Bein optisch verlängern und nicht kürzen. So sind vor allem die nudefarbenen Keilabsatzschuhe eine gute Wahl zu nackten Beinen. Komplett schwarze oder dunkel farbene  Keilabsätze zu nackten Beinen würde ich eher nur Frauen mit längeren Beinen empfehlen.

Plateau Heels. Plateauabsätze erleichtern den Gang einer Frau. Er ist an der Fußspitze leicht nach oben gebogen, so dass das Abrollen des Schuhs leichter fällt. Auch sehen die Schritte graziler aus aufgrund der kleinen Aufsetzfläche. Jedoch ist es für viele Frauen schwierig auf diesen hohen Schuhen zu laufen. Man neigt viel eher zum Umknicken bei Ungeübtheit. Auf Pflasterstein zu laufen erfordert Übung und Konzentration. Bei einem dünnen Absatz besteht eine erhöhte Gefahr, dass der Absatz zwischen den Steinen stecken bleibt. Gut aussehen tun die Plateau Heels auf jeden Fall, und somit allen Frauen die mutig sind auf den Schuhen zu laufen zu empfehlen.

Pumps. Pumps sind keine High Heels. Sie haben meist einen Absatz von 2-9cm. Wohingegen Heels einen Absatz von mind. 10cm aufweisen. Vermehrt gibt es Heels mit Absätzen von mind. 12cm. Wenn man zwar hohe Schuhe tragen möchte um die weiblichen Kurven zu betonen, jedoch noch ein wenig "bodenständiger" bleiben mag, dann sind Pumps die Lösung. Sie haben die gleiche Wirkung wie Heels, mit dem Unterschied, dass die Beine nicht noch extra gestreckt werden. Meist ist es auch leichter auf Pumps, als auf Heels zu laufen, weil der Fuß mehr Halt findet. Die Wahrscheinlichkeit, dass man in Pumps umknickt ist auch reduzierter als bei Heels, jedoch nicht völlig aufgehoben. Pumps sind die Klassiker schlechthin, und daher allen Frauen zu empfehlen.

Stiletto. Der Stiletto ist meiner Meinung nach der am schwersten zu bezwingender Schuh. Der Klassiker in dieser Art hat kein Plateau und einen sehr dünnen und hohen Absatz, auch bekannt als Bleistiftabsatz. Auf ebenen und festen Oberflächen ist dieser zu empfehlen, auf lockeren und unebenen Oberflächen kontraproduktiv. Bei den Schritten in Stilettos ist darauf zu achten, dass die Schritte nicht zu groß werden, ansonsten ähnelt der Gang eher dem Trab eines Pferdes. Der Stiletto sieht zwar klasse aus, erfordert jedoch eine große Anstrengung, weil die Sohle meist sehr dünn ist. Beim Kauf sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass der Schuh ordentlich gepolstert ist. Wichtig ist die Ferse. Der Schuh darf nicht zu eng sitzen, ansonsten schneidet dieser die Ferse, was sehr schmerzhaft ist.

Letztlich muss jeder für sich entscheiden auf welchem Schuh man sich wohlfühlt. 
Ist der erste Gedanke "Sieht gut aus, tut aber höllisch weh.", dann weg mit dem Schuh. Ist der Gedanke "Ich seh' gut aus!", so kommt der Schuh in die engere Auswahl. Wird "Fühlt sich gut an und sieht gut aus!" gedacht, so ist das der Schuh. 
Es ist auch empfehlenswerter einmal mehr Geld in einen Schuh zu investieren, damit die Qualität auch stimmt. Es bringt nichts, einen billig verarbeiteten Schuh zu erwerben, der an allen Stellen drückt und bei dem im schlimmsten Fall der Absatz abbricht.
Erfahrungsgemäß wird auf einer Hochzeit am Abend auch sehr viel getanzt. Solltet ihr euch sicher sein, dass ihr den Abend auf hohen Schuhen überstehen könnt, dann solltet ihr trotzdem Wechselschuhe mitnehmen. Allein das Wort "überstehen" sagt schon alles. Hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick geben. <3
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Über Sonntage und Ostern auf dem Land
5. April 2015 1 Comment

Sonntage auf Blogged with Milk Tea

Dort wo die Kühe auf der Weide stehen, und die Eier frisch vom Hof kommen.

Ein frohes Osterfest wünsche ich euch allen! 
Mit viel Liebe in der Umarmung eurer Familie, eurer Liebsten. Nach dem Gottesdienst gab es im Pfarrgarten eine Ostereiersuche für alle kleinen Kinder und auch für jene, welche sich noch wie ein Kind fühlen. Das Schönste hierbei ist nicht ein kostenloses Ei abzustauben. Nein, das Schönste sind die Emotionen die dabei zu Tage treten. Das Strahlen der Kinder wenn sie ein Ei finden, das Blitzen in ihren Augen, der Klang ihres Lachens wo wir direkt mit einstimmen.

Atmen nicht vergessen.
Wie leicht es doch ist Kinder zu begeistern, zum Lachen zu bringen, sie glücklich zu machen. Ich wünschte mir manchmal auch so unbeschwert sein zu können. Jeden Augenblick zu geniessen, jeden wunderbaren Moment voll auskosten zu können, ganz ohne den Stress was wäre wenn doch morgen. Ganz ohne aus der Puste zu sein.
Was wäre wenn doch morgen verfolgt uns jedoch leider das Leben lang, die Schnelllebigkeit in unserer Gesellschaft bringt die Sorge, das Nachdenken mit. Das Einzige was uns in den Momenten hilft, ist die Ruhe, die Besinnung, die Entspannung. Ein Tag an dem etwas Besonderes bevorsteht, ein Tag voller Freude und Lachen. Denn in diesen Momenten ist es uns meist möglich die Zeit zu stoppen, um neu zum Sprint ansetzen zu können. Angefeuert und unterstützt werden wir dann von unseren Liebsten, von unseren Helfern die uns beim Lauf mit dem Gartenschlauch Wasser geben, damit auch eine kleine Erfrischung zu vermerken ist.

Der Sprint.
Wir sprinten dann immer weiter bis zur nächsten Zielmarke, es geht nur vorwärts, nie rückwärts. Und so lange wir die Unterstützung unserer Liebsten haben, uns Zeit für eine Pause nehmen, erst dann ist es möglich die gestoppte Zeit zu notieren. Wir sind erst dann in der Lage um wieder neu Anlauf zu nehmen, um eine bessere Zeit zu laufen.

In diesem Sinne wünsche ich euch nochmals ein schönes und erholsames Osterfest.

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Das 'kleine' Problem: Dresscode für den Gast*

Kleider, Abendkleider, Cocktailkleider für eine Hochzeit by Blogged with Milk Tea
Mein Kleiderschrank ist voll, ich habe nichts zum Anziehen!

Das sagen vor allem wir Frauen oft, jedoch könnte es in diesem Fall wirklich stimmen. Es steht eine Hochzeit bevor. Ich denke mal, dass nicht alle von uns 10938457 Abendkleider, Cocktailkleider, Ballkleider bzw. Hochzeitstaugliche Kleider zur Auswahl haben. Ein schöner Grund um einkaufen zu gehen! Doch welches Kleid ist akzeptabel als Gast?

Fakt ist, es ist keine X-Beliebige Veranstaltung, kein X-Beliebiger Ball, keine X-Beliebige Party, auf der man auftreten kann wie man gerade lustig ist. - Wenn doch, dann ist es sehr mutig, gewagt oder auch unpassend, und somit unhöflich wenn nicht sogar respektlos.

Die Braut ist der Hingucker und soll auch der Hingucker bleiben. Es gibt eine ungeschriebene Regel: Niemand darf weiß tragen, außer die Braut. Darunter versteht man: 
  • Niemand = Weiblein 14 Jahre + (ausgeschlossen sind Kinder)
  • weiß = alles was weiß, cremefarben, elfenbeinfarben, beigefarben ist, was dem weiß sehr nahe kommt
  • tragen = gilt die ganze Zeit über, auch wenn die Braut sich ein buntes Kleid angezogen hat, darf Weiblein sich nicht umziehen in ein weißes Kleid

Weniger ist mehr. Natürlich darf das Kleid und der Anzug strass- und steinchenbesetzt sein, jedoch gilt auch hier "Die Braut ist der Hingucker und soll auch der Hingucker bleiben". Ich persönlich bevorzuge sanft fallende Chiffonkleider in Pastelltönen oder dunklen Farben. Derzeit liebäugle ich mit diesem Kleid von 1Dress
Zudem sollte man als Gast auch nicht endlos viel Haut zeigen. Hier ein Cut-Out, da ein Cut-Out, Schulterfrei und Minikleid - muss nicht sein. Wir sind schließlich auf einer Hochzeit.

Bodenlang oder kurz? Im Sommer gerne kurz, im Winter gerne lang. Oder umgekehrt, wie man gerne möchte. Was überhaupt nicht in Ordnung ist, ist eine ellenlange Schleppe. Am besten eine die noch länger ist, als die der Braut. "Hallo Aufmerksamkeit!". Ich empfehle daher lieber ein Kleid mit einem  etwas weiteren Saum, der ist auch beim Tanzen viel angenehmer.

Farbe. Es ist von Vorteil zu wissen ob die Hochzeit eine Themenhochzeit ist und ein bestimmtes Motto verfolgt, danach könnte man sich bei der Farbwahl richten. Ist die Hochzeit eine Garten Party, dann sind bunte etwas farbkräftigere Kleider durchaus erwünscht. Ist es eine Black and White Party, so ist ein rotes Kleid komplett daneben gegriffen. 
Interessant ist jedoch die Bedeutung der Farben. Es ist von Kultur zu Kultur anders. So soll und darf man in konservativen Kreisen in Vietnam kein Lila zur Hochzeit tragen. Lila ist dort die Farbe des Todes, also eine Farbe welche man auf eine Beerdigung neben Schwarz und Weiß trägt. In Deutschland ist es in vereinzelten Regionen verpönt als Frau in schwarz gekleidet auf eine Hochzeit zu gehen. Wie steht ihr dazu?

Nach all diesen Dingen, scheinen es die Männer doch leichter zu haben, als wir Frauen.
Ein Anzug kann sich natürlich sehr von anderen Anzügen unterscheiden, sei es vom Schnitt, von der Farbe oder vom Stil her. Erfahrungsgemäß greifen die meisten Männer jedoch zu dunkleren Farben bei Anzügen, vor allem gerne schwarz oder anthrazit. Eine vernünftige Krawatte oder eine Fliege darf natürlich auch nicht fehlen. Was für mich persönlich jedoch einen Griff daneben darstellt sind Nadelstreifenanzüge auf einer Hochzeit. Wir sind hier doch nicht in einer Bank oder bei einer Audienz beim Big Boss. Sicherlich könnte ich mich auch irren, wenn der Bräutigam im Geheimen vielleicht doch der Big Boss ist und seine Handlanger einlädt…



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Blogreihe: Wedding Planner
19. März 2015 8 Comments

Blogreihe: Wedding Planner by Blogged with Milk Tea
Ja, ich will…

… den ganzen Stress der Hochzeitsvorbereitungen auf mich nehmen. Von Catering bis zum Blumenhändler über den Festsaal zu laufen, und dabei Stapeln von Papieren und Einladungskarten verlieren, weil diese mir beim Rennen vom Arm fallen, ohne dass ich es merke. Ja, ich will durch alle in Frage kommenden Brautateliers laufen um nach Brautjungfern-, Blumenmädchenkleidern, ja sogar nach schmerzfreien Absatzschuhen stundenlang zu suchen, um letztlich nichts zu finden. Ja, ich will auch nach Angeboten und Möglichkeiten suchen, um eine Traumhochzeit auf die Beine zu stellen, ohne lebenslang bei der Bank verschuldet zu sein. Ja, ich will den ganzen Stress auf mich nehmen.

Es geht auch anders. Spätestens seit dem Film "The Wedding Planner" wissen wir, dass die Lösung des "Hochzeitsstressvorbereitungs-Problems" die ordentliche Planung ist. Planung ist das A und O, es muss alles kalkuliert und beachtet werden, damit kein Rahmen gesprengt und kein Nerv überstrapaziert wird. Natürlich gehört ein wenig bis mäßiger Stress zu den Vorbereitungen, natürlich erfordert eine Hochzeitsplanung starke Nerven, und teilweise ein gutes Polster (wenn man denn will). Doch es gibt auch Möglichkeiten den Stress zu minimieren. Meist ist es auch jener, den man selbst produziert, und in welchen man sich letztlich hineinsteigert.

Ich weiß wovon ich rede. Derzeit bekomme ich es hautnah mit, auch wenn ich nicht selbst vor den Altar in absehbarer Zeit gehen werde. Daher möchte ich euch in dieser Blogreihe einige vielleicht ganz nützliche Tipps und Tricks mitgeben, für die, die gerade inmitten der Vorbereitungen stecken und für jene, die sich für dieses Thema im Allgemeinen interessieren.

Planung ist das A und O, wie bereits gesagt. 

Aufzeichnungen. Am besten ihr besorgt euch von vornherein ein Buch, einen Ordner oder nehmt einen Kalender mit einem großen Tagesbereich zum notieren. Keinen Collegeblock! Ein Collegeblock als Alternative für einen ordentlichen Ordner ist die Lösung der chaotischen Schüler und Studenten (hust, ich, hust). Auch wenn ihr euch versprecht, die Aufzeichnungen später sofort abzuheften. Ihr seht das Wort später und sofort harmonieren nicht in einem Atemzug. Nein, kein Collegeblock. Ich verwende derzeit einen Moleskine Kalender mit einem Blatt pro Tag (DinA5).



Wichtigste Informationen. Diese tragt ihr auf die erste Seite eures Notizbuches ein. Dazu gehören vollständiger Name des Brautpaares in richtiger Reihenfolge. 
Bsp.: Hans heiratet Frida. Hans heißt mit vollständigem Namen Hans Peter Jens Sven Günther der Dritte von Kuchenhausen, und Frida mit vollständigem Namen Frida Blume. Es wird dann aufgeschrieben:
Bräutigam: Hans Peter Jens Sven Günther der Dritte von Kuchenhausen
Braut: Frida Blume
Nachfolgend kommen Geburtsdaten und Adressen des baldigen Ehepaars hinzu. Sollte das baldige Ehepaar schon gemeinsame Kinder oder eigene Kinder haben, dann werden die ebenfalls mit aufgenommen. Ebenso soll anschließend das Datum der Trauung vermerkt werden (standesamtlich, kirchlich…). Trauzeugen sollten auch unbedingt gesetzt werden, ohne geht es nicht.

Budget. An dieser Stelle scheitern oft viele Traumhochzeiten. Meist ist der Grund die Sprengung des Rahmens. Setzt mit dem Brautpaar oder euch selbst ein Limit. Orientiert euch dabei an die Ampelphasen. Im idealsten Fall plant ihr die Feierlichkeit unter dem Limit "Grün". "Gelb" ist auch noch in Ordnung, aber "Rot" darf auf keinen Fall überschritten werden. Macht euch auch im Vorhinein Gedanken über die Finanzierung, woher soll das Geld kommen? Wenn ihr bereits ein ordentliches Polster habt, welches ihr rein für die Hochzeit investieren möchtet, dann ist ein Teil bereits abgedeckt, jedoch ist es hier besonders wichtig sich an die gesetzten Limits zu halten. Es besteht die Gefahr, dass ihr euch denkt "Ach, wir haben doch das Polster, die Paar Euro mehr schaden nicht." und letztlich addieren sich die Paar Euros. Wer schon einmal bei Ikea war, kann das gut nachvollziehen. Ich denke, dass sich niemand aufgrund einer Hochzeit in den wirtschaftlichen Ruin treiben will, von daher rate ich dringend von einem Kredit bei der Bank ab. Egal wie gut die Zinsen sind. Allein der Gedanke "Wir haben schön gefeiert, alles ist unvergesslich. Vor allem die Schulden, die wir deswegen haben." bereitet mir ein eisiges Schaudern. Ich weiß nicht, wie es euch damit ergeht.

Erste Ideen. Die erste Seite dürfte nun überwiegend beschrieben sein, so dass auf einer neuen Seite die Wünsche und erste Ideen des Brautpaares aufgenommen werden kann. Diese werden in einer Liste niedergeschrieben in realistisch und problematisch. Damit werden von vornherein die nicht unbedingt realisierbaren Wünsche zurückgestellt, so dass sie erstmal kein Problem darstellen.

Hilfe. Holt euch wenn möglich Hilfe von euren Mitmenschen hinzu. Familie, Freunde, alle die Lust und Laune haben, euch zu helfen. Positive Nebeneffekte sind unter anderem das Zusammenschweißen der Familienbande bzw. der Beziehungen aufgrund der Zusammenarbeit. Zudem werdet ihr entlastet. Achtet aber bei der Wahl eurer Helfer auf einen ungefähren gleichen Geschmack und auf die Effizienz. Es nützt nichts wenn ihr eine Labertasche fragt, welche mehr redet als tut und schafft. Am Ende sind beide Seiten unglücklich und ihr genervt.

Meiner Meinung nach sind diese die wichtigsten Punkte an die man am Anfang bereits vor dem Start der Vorbereitungen Andenken muss. Habt ihr sonst noch Tipps?
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Immer diese Reisfresser und ihre Schlitzaugen!
13. März 2015 / / 5 Comments

…die nerven so richtig! Immer wenn die 'ne Touristenattraktion sehen, stellen die sich davor und strecken zwei Finger in die Luft. Die Augen sieht man so oder so nie. Noch schlimmer ist es bei Essen. Bevor gegessen wird, muss ein Foto aufgenommen werden. 
Sind die dumm?!

Sei schlau, stell dich dumm. Nein! Das macht die Katzenberger. Wir Reisfresser stellen uns nicht dumm, noch sind wir es. Wir erfreuen uns daran anderen Menschen Gesprächsstoff zu liefern. Es freut uns zu sehen, wie man darüber redet, wie wir lachen, wie wir glücklich zusammen Fotos schießen und wunderbare Momente festhalten (Essen ist dabei immer sehr wunderbar!). Wir brauchen für die Fotos mit unseren Schlitzaugen noch nicht einmal mehr eine Touristenattraktion, eine Toilettentür reicht auch schon aus. Es freut uns einfach andere zu belustigen. Wir sind glücklich und lachen, während andere sich über uns abfällig unterhalten und nichts zu lachen hätten, wären wir nicht da.

Peace. Cheeseeee. Wir stehen wie die Miss bei einer Wahl um die Krone für den Weltfrieden ein. Das ist doch eine schöne Sache!

Reisfresser. Reis schmeckt gut. Es ist für uns existenziell (ich esse seit 20 Jahren gefühlt jeden Tag Reis, auch wenn es mir manchmal aus dem Hals hinaushängt). Wisst ihr wieso? Ohne Fleiß kein Reis! Lernen wie zu arbeiten, um zu arbeiten, um zu Essen. Ist doch recht verständlich oder nicht? Fressen? Tiere fressen, Menschen essen. Menschen sind hochentwickelte Säugetiere, demnach auch Tiere. Ist also nichts falsch dran. Essen hört sich nur feiner an.

Schlitzaugen. Besser als gar keine. Ich kann mit meinem Augen sehen (auch wenn für's Zocken ab und zu die Brille benötigt wird), das reicht mir. Wozu große Augen? Um sie besser schminken zu können? Kann ich auch mit kleinen. Im Notfall gibt es ja immer noch den Schönheitschirurg (man schaue nach Süd-Korea, oder bei Youtube unter Eingabe von K-Pop etc.). Im Ernst, ohne uns hässlichen Reisfresser mit den Schlitzaugen, wären die Schönheitschirurgen doch Arbeitslos. Weder für sie, noch für uns oder für die Leute die sich die Mäuler über uns zerreissen (diese müssten dann noch einen größeren Teil von uns Hässlichen ertragen) gut. Daher: Win-Win. Was will man mehr?

Also bevor die Besagten uns Reisfresser mit Schlitzaugen noch einmal versuchen zu beschimpfen, denkt doch einmal darüber nach, ob die vermeintliche Beleidigung denn überhaupt einen Sinn ergibt. Und ob diese Worte denn überhaupt Wert sind um im Mund aufgenommen zu werden.

Zum Schluss noch eine persönliche Nachricht von mir an die 2 Meter große Brünette, mit Modelmaß und perfekt gestyltem Haar, die mir bei Starbucks begegnet ist und mir genau die Worte "hässliche Reisfresser mit Schlitzaugen" an den Kopf schmiss, als ich meinen Caramel Frappuchino fotografierte, sitzend an einem Tisch wo ich niemandem im Wege stand:
Solltest du zufälligerweise genau diesen Beitrag gelesen haben, herzlichen Glückwunsch. Du kannst lesen. Jetzt wäre es auch toll, wenn du deine übervorteilhaften Vorzüge, und zudem auch dein Gehirn benutzen könntest um durch Nachdenken zu dem Schluss zu kommen, dass rassistische Worte aus deinem Mund, weder dir noch mir was bringen. Denke die Worte ruhig, aber sprich sie nicht aus. Worte können verletzender sein als man denkt. Vor allem unbedachte.

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London und mein Kindheitstraum
23. Februar 2015 / / / 6 Comments

Ein Traum von London Ray Ban Michael Kors Cereal Magazine

Ein Traum von London Ray Ban Michael Kors Cereal Magazine

Nach der Klausurenphase, nach meinem Geburtstag, nach dem vietnamesischen Neujahr "Tết", hatte ich einen Traum. Hatte ich wieder einen Traum. Ich träumte von London.

Wie oft habe ich euch denn nun erzählt von London? Meinem Traum? Sicherlich schon einige Male, habe ich euch mit meinem Traum genervt. Sicherlich schon öfters, habe ich euch gesagt wie schön London ist. Wie sehr ich mich in diese Stadt verliebt habe.

Ich war bisher nur einmal in London.
Es war die Abschlussfahrt von meinem Englisch LK, kurz vor dem Abitur. Wie lange es schon her ist, die Zeit vergeht wie im Flug. Ein Augenblinzeln reicht bereits um einen Moment zu verpassen, um einen Moment vorbei ziehen zu lassen.
London, ich habe deine Straßen nur einmal kurz betreten, für einen Atemzug. In diesem Atemzug hast du meine Welt verdreht, hast du mir den Kopf verdreht. Ich hätte nie gedacht, dass es dazu kommen wird, dass mich eine Stadt völlig in ihren Bann zieht. Gelacht habe ich über die Liebeserklärung an Berlin von einer Freundin. Ich konnte es nicht nachvollziehen. Doch es ist passiert. Mit voller Wucht. Ich bin nun wie sie, in diesem Blogpost meine Liebeserklärung an London preiszugeben. Jedoch nicht alles. Selbst dieser Text, dieser Post, reicht nicht aus für die Worte die für mich London beschreiben.
Es ist nicht in Worte zu fassen. Ich bemühe mich für eine Zeit in London leben zu können. Wie ich Van Anh von Chopstick Panorama beneide! Sie hat einfach ihre Chance ergriffen. Sie war mutig. Bin ich auch mutig? Noch nicht. Aber bald. Bald schaffe ich den Sprung. Solange muss London noch warten. Solange träume ich weiterhin von London.

Die Stadt in der ein Kindheitsmärchen anfing. Die Stadt in der Magie wahr wurde, und meine Kindheit verzauberte. Insgeheim hoffe ich auch jetzt immer noch auf den Brief. Auf den einen Brief der dir sagt "Du bist kein Muggel", und dich dann nach Hogwarts bringt. Nach Hogwarts zu den sich verändernden Treppen, den sprechenden Gemäldern, zu deinem Kindheitstraum. Ein kleiner Teil von diesem Traum wurde wahr, als ich die Harry Potter Studios besuchen durfte… Von diesem Ereignis berichte ich ein anderes Mal. Es verdient einen eigenen Post, eine eigene Würdigung.

London Harry Potter Blogged with Milk Tea Kindheitsträume

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Tschüss Neunzehn!
10. Februar 2015 / 3 Comments

Birthday Love - 20th

When you wish upon a star…

Am Freitag den 13., dem Horrotag schlecht hin für einige, ist es so weit. Ich verabschiede mich dann von meiner eins und heiße die zwei "will-"kommen. Neunzehn ist eine schöne Zahl, doch alles nimmt ein Ende außer Pi. 

Ob ich mich freue endlich zwanzig zu werden? Ich weiß es nicht. Ich erhoffe mir nur ein schönes weiteres Jahr mit einer guten Gesundheit und Erfolg, doch diese Dinge hängen von mir selbst ab. Daher ist mein Wunsch viel Kraft um die gewünschten Dinge zu verwirklichen.
Bin ich denn wunschlos glücklich? Nein. Am liebsten wünsche ich mir alle Klausuren zu bestehen und Durchhaltevermögen um mein Studium erfolgreich weiter zu bestreiten. Aber kann man sich denn so etwas überhaupt wünschen?
Ich weiß was man sich wünschen kann, die materiellen Sachen die ich oben zusammen gestellt habe. Sie sind eine Motivation und Produkte die, wenn man sie hat, schön und gut sind, aber nicht unbedingt benötigt werden. 

Aber was wäre das Leben ohne Wünsche und Träume? - Wahrscheinlich fad und ziellos. Oder nicht?
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Yes we can! Yes I can!
3. Februar 2015 / / 1 Comment

yesican

Yes we can! Yes I can!

Keine poetische Rede, kein Tam Tam, aber eine große Portion Selbstvertrauen. Selbstvertrauen, dass man, dass ich haben muss.
Die erste Hürde ist getan, ich kann einen Haken hinter die erste Klausur setzen. Was war es für eine Erleichterung diese hinter mich zu bringen. Jetzt muss ich nur noch bestehen - ich wäre so glücklich.

All die Zeit, all die Tränen und Panikattacken aufgrund des heutigen Tages. Prüfungsangst, wer kennt sie nicht? Sie schleicht sich langsam zu dir, nistet sich ein und du merkst es nicht. Auf einmal ist sie da. In einem Moment warst du zuversichtlich und selbstbewusst. "Ich kann das, ich schaffe das."Im nächsten saßt du an deinem Schreibtisch wie ein Häufchen Elend und hast geweint wie ein Gartenschlauch. Deine Tränen bildeten eine Pfütze in der natürlich du wieder ausrutschst. Schon wieder. 
Dabei ist der Grund für dein vermeintliches Elend noch nicht einmal mehr dieses Arbeitsblatt was du bearbeiten sollst. Es ist auch nicht die Zeit, die viel zu schnell tickt. Wer hat denn bloß die Zeit erfunden, welcher Volldepp hat beschlossen eine Sekunde so kurz zu machen. Auch der Nachbar neben dir ist nicht der Grund. Er hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die gleichen Probleme wie du. 
Das Problem bist du. Du selbst, bist für deine eingeredete miese Lage verantwortlich. Du redest dir selbst ein elendig zu sein. Weil du denkst, du schaffst es nicht. Du hast Angst und denkst immer nur zu "was wenn wie wo warum, aus mir wird nichts", und vergleichst dich mit den Überfliegern. Nur zu, vergleiche ruhig weiter und weiter, damit du dich selbst noch schlechter fühlst und dich selbst erniedrigst. Du bist dann eben kein Überflieger. Du kannst dann eben nicht einmal lesen und alle Informationen sind photographisch gespeichert im Kopf. Du kannst dann eben nicht mit ruhig in die Klausur und ruhig aus der Klausur gehen. 
Na und? Das soll dich jetzt schlechter machen? Finde dich damit ab, dass du dann eben mehr tun musst als andere es vielleicht müssen. Finde dich damit ab. Gib dein Bestes, tu soviel wie du kannst. Rede dir nicht ein, dass du es nicht schaffst, denn dann hast du schon verloren. Finde dich damit ab. Du schaffst das. Es gibt viele Volldeppen die es auch vor dir schon geschafft haben, wieso denn nicht auch du? - Yes I can!

Ein Motivationstext für diejenigen unter euch, die ebenfalls wie ich manchmal nicht wissen was zu tun ist, wenn mal wieder eine Panikattacke sich meldet. Ruhig bleiben, Tee trinken, Text lesen.
Einen motivierenden Eintrag am Tag der Klausur im Vorhinein verfassen wirkt zudem Wunder.  Meinen Eintrag im Kalender seht ihr im Bild. Probiert es aus. :)



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Graphic Lounge: Free Blog Design
21. Januar 2015 5 Comments

In meinem letzten Post schrieb ich über die Grafikseiten, die mich bis heute begleitet haben. Nun möchte ich wieder einen Teil der "alten Zeit" aufleben lassen. Darf ich vorstellen?

Ein neuer Themenbereich auf Blogged with Milk Tea: Graphic Lounge :)

Als Einsteiger in die Bloggerwelt ist es nicht immer leicht, und man ist teilweise auf sich alleine gestellt. Da helfen die Standarddesigns von Blogger auch nicht viel. Der Blog ist noch nicht bekannt, und das Design wirkt ebenfalls auch nicht wirklich einladend, geschweige denn motivierend für den Auto selbst etwas zu publizieren.

Daher habe ich mit der neuen Rubrik auch ein kleines Mitbringsel für euch.
Das Design ist in meinen Lernpausen entstanden. Es wurde mit viel Kaffee, Tee und Gossip Girl im Hintergrund erstellt. Immer in kleinen Abständen, denn nach den zehnminütigen Pausen musste ich mich wieder an die Bücher setzen. Kurz vor dem Schlafen wurde hier und da noch etwas verändert. Nicht viel, aber so, dass es mir zum Schluss vollkommen gefällt.
Ich verschenke nichts gern, was ich selbst nicht mag.

Ich hoffe euch gefällt es. ♥

SIMPLY GIRLY Blogged with Milk Tea New Design for Blog Template






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The story of my life…
12. Januar 2015 4 Comments

wo sind die großen hin
I take her home… - Nein Spaß.

Lange bevor das Bloggen über die Themen Bereiche Mode, Schönheit etc… populär wurde, gab es die Zeit der Grafikpages. GFX. Von "Webbys" geführt, ein Spitzname für Webmaster oder Webmiss. Manchmal nur von einem Webby, manchmal auch von mehreren Webbys. Es wurde auf diesen Seiten dann in regelmäßigen Abständen ein Update als Blogpost gebracht, mit verschiedenen Dingen, die das Herz eines jeden Anfänger/Amateur/sogar auch alteingesessene Hasen höher schlagen lässt. Texturen zur Bearbeitung, Pattern für Photoshop, Brushes, Tutorials und Layouts/Designs für die eigene Internetpräsenz. Kostenfrei. Und nein, es waren nicht diese Standarddesigns, die kein Mensch leiden mag. Es waren aufwändig designte und fertig gecodete Designs.
Von diesen Seiten habe ich früher meine Level 0 Kenntnisse in HTML, CSS, ein wenig Java, Umgang mit Photoshop etc… lernen können. Aktuell bin ich auf dem Level "Es reichte aus um, den Informatikunterricht in der Schulzeit bis zum Abitur, mit einer 1- abzuschließen".

2006 war das Jahr indem ich auf Oyla.de meine erste Homepage erstellte. Oh gosh! Was für ein Desaster das war. Ich hatte nur Paint zur Verfügung und letztlich kam ein rosafarbenes etwas mit einer Navigationsleiste (linke Seite ausfüllend) und einem Content (rechts ab der Mitte nach unten ausfüllend) zustande. Man bemerke aber, dass auf dem Content, nach mühseliger Ausschneide-Arbeit mit der Schere bei Paint, Missy Elliot mit gekreuzten Beinen bäuchlings lag und cool meine Besucher (wenn ich damals denn welche hatte! :D) abcheckte. Achja, die dröhnende Hintergrundmusik "Yeah!" darf man auch nicht vergessen. Kein Besucher vermag bei Anblick meiner Homepage einzuschlafen.

Nach mehreren Umzügen von Myblog.de bis hin zu Bplaced.de, wo ich dann letztlich Anfängerkenntnisse im Umgang mit PHP erlangte, fing ich dann an die damals für mich "Großen" nachzueifern. Ich habe an diversen Grafikseiten bei den "WMC" (Webmaster Casting :D) mitgemacht und letztlich mit ihnen nach Durchlaufen des Castings, an den Seiten mitgearbeitet und auch in Abständen immer Updates gebracht. Eine schöne Zeit! Ärger bekam ich dann von meiner Mutter, weil ich ständig am PC saß.

Letztlich besaß ich zum Schluss eine eigene Grafikseite Freakln.tk, auf die ich auch mächtig stolz war. Doch nicht immer nimmt jede Story ein Happy End. Freakln.tk wurde gehakt und alles wurde gelöscht. Was habe ich geweint. Damit war meine mega Karriere als Webby einer Grafikseite vorbei, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat.

Jahre später  (2013) erst habe ich mich wieder dazu entschlossen eine Website zu eröffnen und auch zu führen. Doch das war zu viel Stress einen eigenen Server am laufen zu halten, demnach landete ich über Miutiful.de auf Blogger.de.

Die Kenntnisse sollten jedoch aufgefrischt werden, doch die Seiten von denen ich damals lernte sind  nicht mehr wirklich aktuell, futsch, oder geschlossen. Schade. 

The-Peril.com, Shizoo.de, Chibi-GFX, Blue-Graphics und Colorful-Graphics, ich danke euch!


Derzeit spiele ich mit dem Gedanken meinen Blog noch einmal zu überarbeiten und einen Teil der Grafikseiten wieder zurück zubringen. Ab und zu Designs, Tutorials, Pattern oder Header zur  freien privaten Verfügung anzubieten. Was haltet ihr von der Idee?
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2015 und keine Vorsätze

Wishlist and motivation for 2015

Auf dem Weg zum Ziel, sich selbst nicht vergessen.

Wieder ist ein Jahr an uns vorüber gegangen. Die Motivation schwankte, die Laune glich einer Basslinie. Die Feiertage sind vorbei, die Zeit der Erholung zu Ende. 2015 steht vor der noch nicht einmal zugefrorenen Tür, klopft und zerrt uns in die neuen Tage.
Es ist soweit den Alltag wieder aufzunehmen, die neu erlangten Kräfte über das köstliche Feiertagsessen einzusetzen. Das Ziel wartet, der Weg ist gebahnt. Es kann los gehen.

2014 habe ich meine Vorsätze die ersten drei Monate, wenn überhaupt, einhalten und befolgen können. Jedes Jahr sage ich mir: "Dieses Jahr leg ich mich aber ins Zeug!", jedoch endete es mit "Morgen ist auch noch ein Tag.". Daher gibt es für 2015 keine Vorsätze, aber Motivationen kombiniert in meiner Wunschliste. 
Wie viele Mädchen wünsche ich mir so einiges, doch möchte ich diese Dinge nicht geschenkt bekommen. Zu Zeiten des FSJs im Krankenhaus, habe ich gelernt jeden einzelnen Cent wertzuschätzen. Diejenigen Dinge, die ich mir mit diesem erarbeiteten Geld selbst gekauft habe, haben bis jetzt einen für mich deutlichen höheren Wert. Ich gehe sorgfältiger mit ihnen um. Verbinde ein völlig anderes Gefühl mit ihnen. Bin stolz dort sagen zu können: "Die Arbeit hat sich gelohnt. Ich habe was dafür getan.". Natürlich ist es nur der Anfang, ich werde sicherlich noch mehr lernen können.

So steht nun demnächst die Klausurenphase vor mir. Mich graust dieser Gedanke. Die Unsicherheit die aufkommt "Habe ich genug gelernt? Ich kann das, aber reicht es aus?" verfolgt mich. Ich mag kaum daran denken, doch ich muss mich zusammenreißen. Disziplin ist gefragt. Wenn es soweit und der Erfolg zu sehen ist, dann darf ich mir einen Wunsch erfüllen. Ohne Fleiß kein Preis.

Ich wünsche Euch für das neue Jahr alles erdenklich Gute, Glück, Erfolg und eine unbeschwerte Gesundheit. Macht das beste aus diesem neuen Jahr!
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