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London: How to travel*
20. April 2016 / 1 Comment

London: How to travel by blogged with milk tea lanily

Es hat mich wieder in meine Lieblingsstadt London verschlagen. Zwar kommt Paris bei mir London sehr nahe, doch ist es weiterhin London, welche mich zu jeder Zeit aus Deutschland rausziehen kann. London war und ist für mich Liebe auf den ersten Blick, obwohl ich nicht an letzteres geglaubt habe, bis es um mich geschehen war.

London, ich habe deine Straßen nur einmal kurz betreten, für einen Atemzug. In diesem Atemzug hast du meine Welt verdreht, hast du mir den Kopf verdreht. 

Erfahrungsgemäß möchte ich euch daher einige Tipps für eine Reise nach London mitgeben, damit ihr möglichst entspannt und voller Energie euch auf diese wunderbare Stadt einlassen könnt.

London ist teuer
…darüber sind wir uns einig.
Es ist ratsam sich bei der Planung der Reise ein festes Budget zu setzen, vorherige Erkundigungen bezüglich Londons Attraktionen zu tätigen, und sich über die entstehenden Nebenkosten während der Reise bewusst zu werden. Doch sollte das Geld die Reise nicht zu stark beschränken. Immer zu denken, oh nein das ist zu teuer, dies ist in Deutschland günstiger, jenes unternehme ich nicht, bereitet den baldigen Aufenthalt Schwierigkeiten. Dieses Denken begrenzt  automatisch die Möglichkeiten London zu entdecken, sollte es das erste Mal dort sein.
In anderen Worten: Budget setzen ja, aber vor allem vor Ort nicht jedes einzelne Geldstück umdrehen und lange überlegen.

London: How to travel by blogged with milk tea lanily

Reiseroute: must-have
Bevor die Queen besucht wird, ist es unerlässlich sich vor Antritt der Reise eine Reiseroute zusammen zu stellen, um möglichst "viel" von der Stadt zu sehen, oder eben nur Zeit zu sparen. Pickt euch die Attraktionen, Sehenswürdigkeiten und Hot Spots aus welche ihr besuchen wollt und erstellt eine Route aus diesen. Wo fange ich an, wo gehe ich als nächstes hin, wie komme ich dorthin und wieviel Zeit möchte ich investieren. Alternativ stellen auch viele Reiseführer diverse Routen zur Verfügung.

London: should-have
Eine Kreditkarte: für ein Hotel oder Hostel, zum Bezahlen um den aktuellen Kurs zu bekommen, und zum Abheben von Geld, sowie für den Notfall (der hoffentlich nicht eintritt).
Eine Oystercard: um am günstigen von A nach B in London zu gelangen mit der U-Bahn dem Bus etc. Die Oystercard ist vergleichbar mit einer Prepaidkarte, wo vor und nach jeder Fahrt man sich ein und auschecken muss an den Schaltern. Im Anschluss wird der fällige Betrag abgezogen, nie jedoch mehr als eine Tageskarte sonst kosten würde, sollte man mehr gefahren sein. Ist die Karte leer, so lädt man sie wieder auf, z.B. an der Liverpool Street Station.
Einen Stadt- und U-Bahnplan, egal ob auf Papier oder digital. Glaubt mir, ohne den geht es nicht.
Vorsichtshalber einen Regenschirm.


London: Travel Outfit, perfect for sightseeing by Lanily Blogged with Milk Tea
Jeans Topshop / Hoodie Abercrombie vergriffen / Brille Ray Ban vergriffen / Portemonnaie Liebeskind vergriffen /
Wäsche Calvin Klein / Kompaktpuder Chanel / Sneaker Nike Internationalist  / Rucksack Herschel

Entspannung vor Boarding
Von Deutschland aus fliegt man zwar nicht Ewigkeiten nach London, doch kann ein kurzer Flug trotzdem anstrengend sein für den Körper.
Daher habt genügend Schlaf vor dem Flug, auch wenn es gerade so aufregend ist, dass man nicht schlafen kann. Euer Körper wird euch danken. Meistens lege ich mir einen Abend vor Abflug eine Maske auf mein Gesicht, vorzugswürdig eine Aloe Vera Maske. Diese hilft meinem Gesicht genügend Feuchtigkeit beizubehalten, und entspannt meine Haut, sodass keine Rötungen durch die trockene Flugzeugluft hervorgerufen wird.
Bequeme Reisekleidung am Vortag zurecht legen wirkt Wunder! Früher achtete ich nicht auf diesen Tipp und flog in normaler Alltagskleidung (straight Jeans, Top, Shirt, Strickjacke, irgendeine Unterwäsche). Doch vor allem auf langen Flügen wirkt dieses Outfit entgegen die von Zeit zu Zeit schwindende Entspannung. Manchmal ist der Jeansstoff zu hart um sich bequem hinzusetzen. Dazu kommen die ganzen Lagen Oberteile, welche wenn sie zu eng sind unangenehm drücken, was unter Umständen zur Übelkeit führen kann. Unterwäsche kann ebenfalls drücken und ziepen, sogar Haut einquetschen, was zu unangenehmen Druckstellen führt.
Mittlerweile habe ich das perfekte Reiseoutfit für mich gefunden, es ist bequem und mein Pendant zum Oversizepullover und Homeshorts. Als Unterbekleidung wähle ich entweder eine locker sitzende Stoffhose, oder aber eine Leggins, wobei bei letzterem ein länger geschnittenes Oberteil unerlässlich ist. Die Leggins selbst stellt für mich keine Hose dar, und sie sollte es auch nicht! Als Oberbekleidung dient ein Top, welches aber nicht schnürend eng sitzen darf, und ein Kapuzenpullover. Was die Unterwäsche anbelangt empfehle ich Stücke mit einem hohen Baumwollanteil, ohne aufwendige Verzierung und im idealsten Fall ohne Bügel. Das Druck- und Schnürgefühl entsteht somit nicht, was den Flug in jedem Fall angenehmer gestaltet. Dafür bieten sich z.B. Bustiers gut an, in meinem Fall von Nike oder Calvin Klein. Fündig nach den Stücken werdet ihr unter anderem hier.
Als Schuhwerk wähle ich immer bequeme Sneaker und vermeide harte Lederschuhe und vor allem Absätze.

Unbeschwerter Genuss
… ist London vollbepackt nicht möglich.
Eine große Tasche neben einer Kameratasche und Selfiestick, sowie möglichen Souvenirtüten, stören nicht nur unsere Erkundungstour, sondern auch die Londoner selbst. Insbesondere sind Selfiesticks verpönt. Natürlich sind sie nützlich und helfen ein Foto zu schießen, ohne eine andere Person fragen zu müssen, jedoch ist eine Stadt voller Selfiesticks schrecklich anzusehen. Dann doch lieber einmal den ausgestreckten Arm selbst verwenden, oder einfach mal fragen.
Zur Peak-Time sollte man vollbepackt die U-Bahnen vermeiden. 1. Man bleibt überall hängen, weil es so brechend voll ist. 2. Man nimmt unglaublich viel Platz weg. 3. Es nervt einen selbst. Zumindest hat es mich damals genervt, zudem ist mir unwohl die ganzen genervten Blicke anderer, die mir galten, zu sehen. Lieber einen ordentlichen, kompakten Rucksack oder nur eine kleine Umhängetasche zu verwenden ist entspannter.


Habt ihr noch Tipps für London? Schreibt mir diese gern in die Kommentare!
Lani

London: How to travel by blogged with milk tea lanily

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J'aime Paris
31. März 2016 / 1 Comment

Paris Trip Tour Lanily Blogged with Milk Tea
Guerlain Champs Élysées / Brasserie an der Champs Élysées / Sacré-Cœur /
Blick vom Eiffelturm / auf den Treppen vor Sacré-Cœur / Macarons aus Montmartre

Anfang März hat es mich nach Paris verschlagen, gerade noch rechtzeitig um noch ein wenig vom Trouble der Pariser Fashion Week mitzubekommen. Glücklicherweise war die Stadt nicht so überlaufen wie ich dachte, dass sie wäre. Angekommen verzauberte Paris mich direkt.
Es ist dieses gewisse etwas was jede Französin an sich hat. Ihr kennt es sicher. Diese leichte und unangestrengte Eleganz, die grazilen Bewegungen bei jedem Schritt, der perfekt geschminkte Mund und die fabelhaft sitzende Frisur ganz nach dem Prinzip "I woke up like this".

Es war noch unglaublich kalt an diesem Tag, sodass ich selbst dick eingepackt unterwegs war in Wellensteyn, UGGs und Wollschal, doch ist die Kälte für die Französinnen kein Hindernis für ihr geplantes Outfit. Es begegneten mir unzählige Madames und Mademoiselles im leichten Trenchcoat und offenen Heels! Optisch sahen die Outfits erste Klasse aus, doch jedes Mal dachte ich mir "Frieren sie nicht?!". Was habe ich sie in diesem Moment bewundert für die eiserne Haut, welche nicht vor Kälte zurückweicht.
Auch war es nicht untypisch mitten auf der Champs Élysées oder in einem der Fenster im ersten Stock der Häuser dort in ein Fotoshooting hineinzulaufen. Allein innerhalb von 15 Minuten zählte ich 3 Shootings. Es ist dort also immer etwas los, doch nach meinem Empfinden auf angenehme Weise viel los und nicht stressig-hetzend.

Glück hatte ich auch bei der Schlange vor dem Eiffelturm. Im Internet warnten viele schon davor sich erst vor Ort eine Karte zu kaufen, da man sich sonst sehr lange anstellen müsste. Ich war relativ früh, so gegen 10.30 Uhr dort + unter der Woche, so dass es letztlich 30 Minuten mit Kartenkauf, Security Check und Fahrstuhlwartezeit gebraucht hat, bis ich auf der obersten Plattform angekommen bin. Der Blick von dort war atemberaubend schön! Es schien mir so unrealistisch auf einmal über der Stadt zu sein. Ich hatte das Gefühl, als könnte ich Paris umarmen.

Einen weiteren Lieblingsplatz auf der Welt habe ich auch in Paris gefunden. Es sind die Treppenstufen von Sacré-Cœur, mit dem Rücken zu Sacré-Cœur und dem Gesicht gerichtet auf Paris. Zwar ist es ein wenig anstrengend dorthin hochzulaufen, doch lohnt es sich vollkommen. Das Gefühl als könnte man die ganze Welt sehen und auch diese umarmen. Ich saß dort sicherlich über eine Stunde auf den Treppenstufen. In einer Hand einen Kaffee und in der anderen ein Crêpe, sitzend an einem der schönsten Plätze, schaute ich auf Paris, lies mich von der Straßenmusik berieseln und bemerkte im Augenwinkel einige Straßenkünstler. So stemmte sich tatsächlicher einer von ihnen an einer Straßenlaterne in die horizontale Lage und hielt mit seinen Füßen in der Luft einen Fußball hoch, wechselte dann noch die Positionen und sah dabei völlig entspannt aus. Bei jedem Positionswechsel dachte ich nur "hoffentlich fällt ihm der Ball nicht runter, das wäre ein weiter Weg diesen wieder zu beschaffen.", doch dies geschah nicht. Dieser Straßenkünstler war sehr talentiert, und von ihnen gibts nicht zu wenige in Paris.
Witzigerweise war ich zur selben Zeit am selben Ort wie der Schwarm einer Freundin von mir. Der Schwarm in diesem Fall war ein Instagram-Model. Man denke was man denken mag. Aber Zufälle gibts!

Es ist empfehlenswert Mittags nur Kleinigkeiten zu essen, da es sonst sehr überfüllt ist in den bezahlbaren Restaurants oder Brasserien. Vor allem McDonalds, wobei die Frage ist, ob man denn unbedingt dort essen mag, wenn man schon in Paris ist. Tatsächlich habe ich mir für "auf die Hand" irgendetwas geholt, in diesem Fall ein Croque. Dieses Verhalten ist jedoch absolut nicht französisch, denn die Franzosen essen nicht irgendetwas, und schon gar nicht im Stehen von "auf der Hand". Sie setzen sich fein an einen Tisch und wissen genau was, und wie viel sie wollen.

Abends habe ich mich jedoch in eine nette Brasserie in einer Seitengasse von der Champs Élysées gesetzt und dort zu Abend gegessen. Für Pariser Verhältnisse war es "günstig", ich bekam hausgemachte Süßkartoffelpommes und ein Putenstück fein auf Salat drapiert, mit einem 0,5L Mochito für 17€. Nun weiß ich nicht, ob dies die typische französische Küche war, doch habe ich mir sagen lassen, dass wenn man französisch essen möchte sich eine Lokalität aussuchen sollte, welche nur eine französische Karte anbietet. Das bedeutet, kein einziges deutsches oder englisches Wort auf der Karte zu finden ist. In dem Moment wo man mir die Karte vorlegte war ich von Herzen dankbar für den Französischunterricht in der Schule. Danke Frau W.! So endete meine erste  Essensbestellung auf Französisch nicht in einem peinlichen Desaster.

Viel zu erzählen habe ich weiterhin über diese wunderschöne Stadt, doch soll das an dieser Stelle erstmal genug sein. J'aime Paris drückt es auf jeden Fall gut aus.

Lani
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How 2016 has started
10. März 2016 / / 1 Comment

How 2016 has started - Lanily
Düsseldorf / Gatsbyparty / new in / currently fave product / brunch at Caputos / View on Paris Montmarte from Sacre Coeur
Etwas mehr als zwei Monate sind nun vergangen, seitdem 2016 anfing. 
Voller Hoffnung, voller Vorfreude hielt ich in der Nacht des 31.12.2015 noch eine Wunderkerze in der Hand, bereit um die Raketen zu zünden. Hoffnung auf ein neues, erfolgreiches und gesundes Jahr. Vorfreude auf die neuen Momente und Erfahrungen, Ziele und ihre Wege dorthin.
Die Zeit verging bis heute so rasend schnell - mal wieder. Doch komme ich gut und immer besser damit zurecht. Es geht nicht immer alles und nicht auf einmal, und das schon recht nicht zusammen. Dementsprechend gab es in den vergangen zwei Monaten bereits die ersten Höhen und Tiefen. Wie das Wetter wechseln sich diese beiden ab, so schnell, dass es scheint als wäre schon April.
Das Gute ist, dass ich weiß, die Sonne kommt immer wieder bei Zeiten hervor.

So fing der Januar mit der Klausurenphase langsam an. Die erste vorgezogene Klausur wurde geschrieben. Weiter ging es mit der Lernphase mal in der Bibliothek, und mal zu Hause.

Im Februar lernte ich auch an meinem Geburtstag, da die Klausurenphase erst eine Woche später endete. Gefeiert wurde das Ende davon dann mit einem Tagesausflug nach Düsseldorf. Mit nach Hause durfte ein Schmuckstück von Tiffany & Co
Doch der Februar sollte noch weiterhin in Feierlaune bleiben. Eine Woche darauf folgte meine Geburtstagsfeier. Inspiriert von F. Scott Fitzgeralds "The Great Gatsby" - von dem ich so oder so als zu spät geborenes 20s Girl begeistert bin - gab ich eine Party like Gatsby. Gegessen, getrunken, gelacht und getanzt bis in die frühen Morgenstunden. Bis alle zu müde waren und wir noch im Festraum einschliefen. Ganz gehüllt in unseren Flapperkleidern und Hosenträgern zwischen überall im Raum verteilten Federn unserer Boas. Der Glanz der vergangenen Zeiten verfärbte sich doch überraschend gut in unser jetziges Jahrhundert.
Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. 

Viel unterwegs die "Freiheit" zu genießen, neben dem Praktikum in diesen Ferien, und diversen anderen Must-Do's, habe ich noch intensivere Augenringe bekommen, wogegen mein bisher über alles geschätzter Concealer von MAC nun leider nicht mehr ausreicht. Auch trocknete meine Haut zunehmend mehr aus. Meiner Meinung nach, war ich an manchen Tagen nicht tageslichttauglich. Ich verbrachte gefühlte Stunden damit, mein Gesicht zu bekleistern um nicht wie ein Vampir auszuschauen mit einer blassen, trockenen Haut und fast schwarzen Augenringen. Ich lies mich beraten und wurde fündig, zudem im Portemonnaie leichter - leider. Zwei Produkte durften mit nach Hause und an mein empfindliches Gesicht. Seit wann es so empfindlich geworden ist, erzähle ich wann anders.

Ein großer Abschied stand an, von meinen liebsten Uni-Mädels verabschiedeten sich über die Hälfte ins Ausland. Verteilt auf der ganzen Welt sitzen wir nun da und stecken unsere Nasen in Bücher, und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen in einem halben Jahr. Das erste Wiedersehen wurde vergangene Tage kurz vorgezogen. Wir sind brunchen gegangen, bevor es für mich dann auch ins Ausland ging.

Paris die Stadt der Liebe, gerade noch rechtzeitig um die letzten Tage von der Pariser Fashion Week mitzubekommen. Paris ist inspirierend, wunderschön, und hat dieses gewisse Etwas. Gefühlt alle Pariser die mir begegneten ließen mich im Inneren ein "wow" rufen. Auf diese lässige, unbezwungene Art sahen sie alle atemberaubend schön aus. Ob jung oder alt, gestylt, ungestylt oder noch mit Spuren der letzten Nacht, sie alle hatten diese Ausstrahlung, die ich auch gerne hätte. Das ist wohl einfach Paris. Eine Stadt die Hoffnungen und Träume birgt.



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Was nun noch fehlt, ist Schnee
16. Dezember 2015 / Leave a Comment

 Ciaté Adventskalender / Waffelschmiede / Geschenkekauf / Schlafshorts aus Flanell / Uni / Weihnachtsaccessoires

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende und mündet in die wohl schönste Zeit meiner Kindheit. Unbeschwert und voller Vorfreude wartete ich zu jener Zeit auf den Tag, an dem ich die bunten Päckchen unter dem geschmückten Weihnachtsbaum öffnen durfte. Noch mehr freute ich mich und sprang im Kreis, als es genau an Heiligabend den ersten Schnee gab. Draußen war es kalt und weiß, die Welt sah aus wie in Zuckerwatte gepackt, während ich umgeben von meiner Familie heimlich Mandarinenschalen ins Kaminfeuer warf. Es duftete dann immer so herrlich nach Weihnachten.

Während meine Mutter mit meinen Geschwistern in der Küche das Festessen zubereiteten, düste ich durch das ganze Haus um nach dem Christkind zu suchen. So aufregend war es. Auch während dem Essen konnte ich kaum still sitzen bleiben. Meine Augen gingen immer durch den Raum von Links nach Rechts, Oben und Unten, immer den reflektierten Lichtern der Christbaumkugeln hinterher.
Wie wunderbar diese Zeit doch war! Es war für mich selbstverständlich, dass alle meine Familienmitglieder über die Weihnachtstage nach Hause kamen und wir zusammen feierten. Selbstverständlich, dass immer eine gute Stimmung im Hause herrschte. Selbstverständlich, dass es auch in den nächsten Jahren auf ewig so bleiben würde.
Würde. War. Vergangenheit.

Auch heute freue ich mich auf Weihnachten. Ich hüpfe zwar nicht mehr im Kreis, auch düse ich nicht mehr durch das ganze Haus, doch werfe ich noch immer Mandarinenschalen ins Kaminfeuer.
Es ist selbstverständlich für mich, dass wir als Familie zusammen feiern. Umso schwerer ist es nun zu akzeptieren, dass dies nicht immer so weitergehen kann und wird. Alle werden sie erwachsen, groß und die Zeit rennt. Rennt wie verrückt, dass mir wieder schwindelig wird!

Doch es ist so schön, dass an Weihnachten die Liebsten wieder zurück kommen, wir zusammen unsere Zeit verbringen können. Unseren Eltern ein Lächeln ins Gesicht zaubern können.
Wie jedes Jahr zusammen in die Kirche gehen zu können, das Essen zusammen vorzubereiten, zusammen Geschenke auspacken, und sich freuen anderen eine Freude bereiten zu können.
Geschenke hin oder her, es muss nicht teuer sein, auch nicht ausgefallen oder groß und viel.
Die Hauptsache ist das Beisammensein. Liebe zu schenken, Freude zu teilen.
Was nun noch fehlt, ist Schnee.

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine glückliche und besinnliche Weihnachtszeit. ♥

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